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6. April 2016

Voranschlag 2016: Defizit um 830‘000 Franken reduziert

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Nach dem negativen Urnenentscheid vom 28. Februar 2016 hat der Stadtrat das Budget 2016 überarbeitet. Neu sieht der Voranschlag ein Defizit von 1,577 Mio. Franken vor. Das sind 830‘000 Franken weniger, als im abgelehnten Budget ausgewiesen waren. Wie schon beim ersten Budget beantragt der Stadtrat dem Stadtparlament erneut, den Steuerfuss unverändert bei 76 Prozent zu belassen. Das Parlament befindet am 26. April 2016 über die Botschaft aus dem Stadthaus. Die Urnenabstimmung zum überarbeiteten Budget 2016 findet am 5. Juni 2016 statt.

Die Überarbeitung des Voranschlags 2016 wurde durch den Stadtrat aufgrund der neusten Daten und Erkenntnisse vorgenommen. Nachdem die Jahresrechnung 2015 definitiv vorliegt und die ersten Monate des Jahres 2016 bereits der Vergangenheit angehören, können die Positionen exakter und verlässlicher budgetiert werden. Im Gegensatz zur Überarbeitung des Voranschlags 2010 (nach der letztmaligen Ablehnung des Budgets an der Urne) zeigt sich diesmal bei den Einnahmen keine Verbesserung. Die Steuereinnahmen sind bereits im ursprünglichen Budget 2016 realistisch angesetzt worden. Deshalb hat der Stadtrat sein Augenmerk hauptsächlich auf die Ausgaben gerichtet. Grössere Einsparungen lassen sich nur erzielen, indem auf Unterhaltsarbeiten verzichtet oder indem diese verschoben werden. Die Nettoinvestitionen wurden ebenfalls deutlich reduziert, indem zum Beispiel einzelne Projekte gestaffelt ausgeführt werden. Dadurch konnten Einsparungen bei den Abschreibungen erzielt werden.

Einsparungen beim Sachaufwand

Die grössten Einsparungen im Vergleich zum ursprünglichen Voranschlag 2016 werden beim Sachaufwand erzielt. Insgesamt reduziert sich dieser um 432‘100 Franken. Diese Summe setzt sich aus zahlreichen kleineren Beträgen zusammen. Unter anderem soll beim Unterhalt der Gemeindestrassen gespart werden. Nicht ausgeführt werden zum Beispiel die Sanierung des Glockenturms des Rathauses oder die Toilettensanierungen im Strandbad bzw. im Restaurant des Strandbades.

Tiefere Investitionen

Die Investitionsrechnung schliesst im überarbeiteten Voranschlag 2016 netto mit 6,124 Mio. Franken ab. Das ursprüngliche Budget sah Nettoinvestitionen von 8,889 Mio. Franken vor. Diese Minderausgaben haben verschiedene Gründe: Einerseits verzögern sich einzelne Positionen im Saurer WerkZwei (Erschliessung Strassenbereich und Kanalisation), anderseits wird die Sanierung der Seestrasse erst in den Jahren 2017/18 durchgeführt. Zudem werden Restaurierungsarbeiten im Kappeli verschoben, und die Erstellung des Spielplatzes im Freiraum West erfolgt erst im 2017. Unter anderem aufgrund der Änderungen in der Investitionsrechnung reduzieren sich auch die Abschreibungen in der Laufenden Rechnung um 143‘000 Franken.

Steuerfuss bleibt gleich

Damit resultiert in der laufenden Rechnung 2016 neu ein Budgetdefizit von 1‘576‘900 Franken; dies bei Einnahmen von 48,015 Mio. Franken und Ausgaben von 49,592 Mio. Franken.

Das Eigenkapital beläuft sich per 31. Dezember 2015 auf 2,236 Mio. Franken (inkl. Neubewertungsreserve). Der Stadtrat beantragt deshalb dem Stadtparlament, den Steuerfuss unverändert bei 76 Prozent zu belassen.

Bevölkerungszahl wird zunehmen

Entscheidend für die Entwicklung des Ergebnisses in den kommenden Jahren sind vor allem die Steuereinnahmen, die Ausgestaltung des kantonalen Finanzausgleichs und die Sozialhilfeausgaben. Aufgrund der erwarteten Bevölkerungszunahme werden die Steuereinnahmen voraussichtlich ab 2017 überdurchschnittlich ansteigen. Der Stadtrat rechnet zudem damit, dass bereits im Jahr 2017 eine höhere Zahlung aus dem Finanzausgleich erwartet werden kann. Dann besteht eine realistische Chance, spätestens im Jahr 2018 wieder positive Zahlen schreiben zu können.

Über den neuen Voranschlag berät das Stadtparlament am 26. April 2016. Die Stimmbürger werden am 5. Juni 2016 an der Urne über das Budget 2016 befinden.

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