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Stadt Arbon Stadt Arbon

10. März 2014

Die Schlosshafen-Mole kann bis April saniert werden

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Im Juni 2013 fegte ein Orkan über die Stadt Arbon, der diverse Schäden an Bäumen und an der Hafenanlage hinterliess. Derweil die Steganlagen im alten Schlosshafen rasch wieder genutzt werden konnten, musste ein Teil der Mole beim neuen Schlosshafen aus Sicherheitsgründen gesperrt und einer näheren Untersuchung unterzogen werden. Diese sind nun abgeschlossen. Vorgesehen ist, die Mole bis zum Beginn der neuen Wassersportsaison wieder Instand zu setzen.

Die Schlosshafen-Mole ist im Grundsatz so konzipiert, dass sie leichte Schwankungen ausgelöst durch Wind oder Wellen, welche auch zukünftig spürbar sein werden, mitträgt. In der Sturmnacht vom 18. auf den 19. Juni 2013 waren diese jedoch zu viel für die Mole. Wie die anschliessende Untersuchung ergab, lag dies vor allem daran, dass die Gewindestangen bereits stark abgenutzt waren, was zu einem zusätzlichen Spielraum zwischen den Betonelementen und der Spundwand und letztendlich zu den Betonabplatzungen während des Gewittersturms führte. Durch die Schwankungen verbogenen sich auch die unter den Betonelementen angebrachten Verbindungsplatten. Der Hauptgrund für den Schaden liegt in der zu schwachen Dimensionierung der Stahlverbindungen, welche die Betonelemente mit der Spundwand zusammenhalten. Verschärft wurde die Situation durch die Korrosion der Gewindestangen. In der Summe führte dies dazu, dass die normalerweise auszuhaltenden Kräfte und Spannungen (Wind/Wellen) eine frühzeitige Ermüdung der Verbindungselemente zur Folge hatten.

Zusätzliche Verankerungen

Die Vorarbeiten zur Sanierung der Mole haben bereits begonnen. Das Sanierungskonzept sieht den Einbau von neuen Verbindungsverankerungen vor. Diese sind wesentlich stärker dimensioniert. Die gesamte Konstruktion wird nun vorgespannt ausgeführt. Damit wirken die Verbindungen gleichzeitig als Zug- und Druckverankerung. Zugleich werden die Betonelemente fester mit der Spundwand verbunden, was den Spielraum zwischen den Elementen minimiert und die Schwankungen bei Wind und Wellen entsprechend reduziert. Die neuen Verankerungen werden regelmässig kontrolliert und können bei Bedarf nachgespannt werden. Falls das aktuell milde Wetter anhält, so können die Sanierungsarbeiten an der Mole bis April 2014 abgeschlossen werden. Sollte jedoch das Wetter umschlagen und der Seepegel dadurch übermässig ansteigen, so müssten die Sanierungsarbeiten unterbrochen werden.

Die Fertigstellung würde in diesem Fall im Spätherbst erfolgen. Insgesamt beträgt die Schadenssumme an der Mole Fr. 320‘000.—. Ein Grossteil dieser Kosten übernimmt die Versicherung, den Rest übernehmen die einst am Bau beteiligten Planer und Unternehmer, welche sich bereit erklärt haben, einen über die Versicherungsleistungen hinausgehenden Betrag zur Sanierung zu leisten. Über den Kostenteiler wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Stadt Arbon fallen keine Kosten an.

Kontakt für weitere Informationen:

Remo Tambini
Leiter Abteilung Bau
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