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Stadt Arbon Stadt Arbon

19. November 2014

Stadt plant Verkauf des Sonnenblumenhauses

Die Liegenschaft Sonnenblumenhaus an der Rebenstrasse 33 befindet sich seit 2006 im Besitz der Stadt. Aufgrund der speziellen Grundriss- und Innenraumgestaltung konnte das Wohnhaus seit Mitte 2011 nicht mehr vermietet werden. Die Stadt ist sich der historischen Bedeutung des Sonnenblumenhauses bewusst. Dennoch erachtet der Stadtrat den Verkauf des Objekts als sinnvollste Variante.

Im Juni 2006 nahm der Stadtrat das Vermächtnis von Margreth Burkhardt-Rohlin, Liegenschaft, Parzelle 2236 (Sonnenblumenhaus, 10 Garagenplätze an der Seilerstrasse), an. Die Wohnliegenschaft ist im Hinweisinventar des Bundes aufgeführt und steht unter Denkmalschutz. Die Parzelle umfasst 1‘715m2. Seit 2006 konnte die Liegenschaft zweimal vermietet werden. Seit Mitte 2011 konnte jedoch kein geeigneter Mieter mehr für das Wohnhaus ge-funden werden. Die wesentlichen Gründe dafür sind die spezielle Raumaufteilung sowie das Erscheinungsbild der Räume. Die eher kleinen Zimmer sind aufgrund der dunklen Tapeten und Malereien düster. Ein Umbau dieser Räume ist aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich. Zudem meldeten sich einige Personen, die am Kauf der Liegenschaft interessiert waren, jedoch nicht an deren Miete.

Weitere Kosten vermeiden

In den Jahren 2007-2011 warf die Liegenschaft einen Nettoertrag von knapp Fr. 90‘000.-- für die Stadt ab. Seit 2012 ist der Saldo negativ. Da die Parzelle in keinem strategischen Entwicklungsgebiet liegt, kommt der Stadtrat zum Schluss, dass ein Verkauf die sinnvollste Handlungsoption darstellt. Neben den sehr schlechten Aussichten, das Sonnenblumenhaus langfristig vermieten zu können, wird es auch nicht als Aufgabe der Stadt angesehen, Wohnraum zu vermieten. Aufgrund dieser Argumente und um weitere Kosten für die Stadt zu vermeiden, stellt der Stadtrat dem Stadtparlament den Antrag, dem Verkauf der Liegenschaft zuzustimmen. Der Mindestverkaufspreis soll Fr. 1‘250‘000.-- betragen.

Erbe der Arboner Zeitgeschichte

Der Stadtrat ist sich bewusst, dass es sich beim Sonnenblumenhaus um ein Erbe der Arboner Zeitgeschichte handelt, in dessen Bau und Umbau viel Herzblut, Zeit und Geld investiert wurde. Der Dekorationsmaler Max Burkhardt liess das Haus zwischen 1906 und 1910 bauen und gestaltete es entsprechend seinen Bedürfnissen. In den Jahren 1993/94 wurde das Haus mit Unterstützung von Bund, Kanton und Gemeinde umfassend renoviert, nachdem die Erben von Max Burkhardt von der Schutzwürdigkeit des Gebäudes überzeugt werden konnten. Dass die Liegenschaft der Stadt vermacht wurde, um diese in guter Obhut zu wissen, weiss man sehr wohl zu schätzen. Bei einem Verkauf der Liegenschaft würde dementsprechend auch von einer neuen Eigentümerschaft erwartet, dass dem Vermächtnis von Margreth Burkhardt-Rohlin Sorge getragen wird.

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