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Stadt Arbon Stadt Arbon

11. September 2013

Vorprojekt: „AachPlus Generelles Projekt Hochwasser“

Die Aach fliesst an der Gemeindegrenze zwischen Arbon und Steinach in den Bodensee. Aus diesem Grund haben die Gemeinden Arbon und Steinach, unter der fachlichen Begleitung der beiden Kantone St. Gallen und Thurgau (Abteilungen Wasserbau) ein übergeordnetes Vorprojekt „AachPlus Generelles Projekt Hochwasser“ initiiert. Ziel des Projektes ist es, die bestehenden Gefährdungsgebiete der Gefahrenkarte bezüglich Hochwasserschutzes zu überprüfen.

Gefahrenkarte ist vorhanden
Als wichtige Grundlage existieren mittlerweile für die verschiedenen Gemeinden Gefahrenkarten. Diese zeigen detailliert auf, welche Gebiete durch Hochwasser und Rutschung in welchem Masse bedroht sind. Sie dienen als Grundlage zur Projektierung von Schutzmassnahmen und für die Vorsorge vor Ereignissen. In Bezug auf die Stadt Arbon, die Gemeinde Steinach und ihre umliegenden Gemeinden zeigt die Gefahrenkarte auf, dass bei einem Hochwasser grosse Bereiche des Siedlungsgebiets im Bereich Aach / Salbach / Bergerbach überflutet würden. Es werden jedoch nur wenig konkrete Aussagen zu Massnahmen formuliert. Diese sind jedoch für die gefährdeten Gebiete für eine weitere Planung zwingend zu definieren.

Die Gefahrenkarte zeigt im Bereich der Aach Gebiete mit erhöhtem Hochwasserrisiko. Überflutungsgebiete ausserhalb des Siedlungsgebiets sind wichtig für den Rückhalt (Retention) oder als zusätzliche Ablaufkorridore im Fall von Hochwasser. Um zu verhindern, dass überschwemmungsgefährdete Gebiete und Flächen eingezont werden und zum Schutz der Überflutungsgebiete, damit sie auch in Zukunft ihre Funktion erfüllen können, haben die Stadt Arbon und die Gemeinde Steinach unter der fachlichen Begleitung der Kantone Thurgau und St. Gallen das Vorprojekt „AachPlus Generelles Projekt Hochwasser“ gestartet. Das gesamte Einzugsgebiet umfasst Teile der Gemeinden Arbon, Roggwil und Egnach auf Thurgauer Gebiet sowie Berg, Muolen, Häggenschwil, Steinach und Wittenbach im Kanton St. Gallen. Da in diesen Gemeinden viele Bauvorhaben, Erschliessungen, Geländeanpassungen oder Einzonungen anstehen, empfiehlt es sich, diese miteinander zu koordinieren und so den Verlust möglicher Freihalteflächen bei Hochwasser zu definieren, damit im Falle von Überschwemmungen die Schäden an bestehenden und geplanten Bauzonen verhindert werden können.

Kosten werden geteilt
Dies will das Vorprojekt „Aach Plus Generelles Projekt Hochwasser“ ändern. Das Vorprojekt soll Möglichkeiten aufzeigen, wie der Hochwasserschutz sichergestellt respektive verbessert werden kann. Es ist zu untersuchen, wie ein Bach-Gerinneausbau im Projektperimeter unter Berücksichtigung der heute bestehenden Retentionsräume im Oberlauf zu erfolgen hat beziehungsweise was für ein Bach-Gerinneausbau bei einer Aufhebung oder möglichen Erweiterung dieser Retentionen zu erfolgen hätte. Unter einem Gerinneausbau versteht man die Anpassung des vorhandenen Bachraums zur Aufnahme von Oberflächenwasser respektive die Umleitung von zuviel Oberflächenwasser in weniger sensibles Landwirtschaftsland. Aus den verschiedenen Varianten soll die Bestvariante inklusive der dazugehörigen Kosten und einem Verteilschlüssel den betroffenen Gemeinden voraussichtlich im Sommer / Herbst 2014 zur Beschlussfassung vorgelegt werden können.
Gemeinsame Aufgabe

Die Stadt Arbon plant das Vorprojekt „Aach Plus Generelles Projekt Hochwasser“ zusammen mit der Gemeinde Steinach. Beide Gemeinden grenzen an die Aach und den Salbach, welche in den Bodensee fliessen und deren Abfluss durch ein mögliches Seehochwasser sowohl in Steinach wie auch in Arbon behindert wird. Es ist im Interesse beider Gemeinden, mögliche Hochwasserschutzmassnahmen gemeinsam zu evaluieren, um Gefahren zu minimieren. Die Arbeiten werden im September 2013 aufgenommen und dauern bis zum Sommer 2014.

Kontakt für weitere Informationen:

Rainer Heeb
Stv. Leiter Abteilung Bau - Tiefbau / Verkehr
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9320 Arbon


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