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Arbon, 26. November 2015

Das Sozialamt Arbon informiert die Bevölkerung

Am 24. November 2015 informierten der Stadtrat Arbon und Vertreter des Sozialamtes die Öffentlichkeit über die aktuelle Situation. Auch in den nächsten Jahren ist mit steigenden Kosten zu rechnen. Der kantonale Finanzausgleich muss angepasst werden. Ein Ausbau der Stellenprozente im Sozialamt ist zu prüfen.

Stadtpräsident Andreas Balg und Hans-Ulrich Züllig, Stadtrat Ressort Soziales, begrüssten im Seeparksaal rund 80 Personen, die der Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung zur Entwicklung im Sozialhilfebereich der Stadt Arbon gefolgt waren.

Finanzausgleich und Bericht der Rechts- und Gemeindeberatung AG

Züllig hielt fest, dass die Revisionen bei den Sozialversicherungen zu einer Kostenverlagerung in die Sozialhilfe geführt haben. Davon sei die Stadt Arbon aufgrund ihrer Geschichte als Industriestadt besonders betroffen. Dieser Tatsache sollte der kantonale Finanzausgleich besser als bis anhin Rechnung tragen. Entsprechend hat der Stadtrat Gespräche mit dem Regierungsrat und den weiteren Städten respektive den Vertretungen der Stadt Arbon im Kantonsrat aufgenommen.

Aufgrund der Ausgangslage hatte sich der Stadtrat entschlossen, bei Markus Riz von der Rechts- und Gemeindeberatung AG (RGB) eine Betriebsanalyse des Sozialamts in Auftrag zu geben. Der entsprechende Bericht liegt dem Stadtrat nun vor. Im Wesentlichen attestiert er dem Sozialamt eine mustergültige Organisation. Allerdings seien aufgrund der hohen Fallzahlen die Stellenprozente nicht ausreichend. Um die notwendige Fachlichkeit zu erreichen und damit auch Kosten-einsparungen sicherzustellen, müssten die Stellenprozente erhöht und in Einzelfällen auch der Beizug einer externen Rechtsberatung geprüft werden. Aufgrund der Analyseergebnisse wird nun ein Umsetzungsentwurf erarbeitet.

Kosten steigen weiter an

Hans-Jürg Fenner, Leiter der Abteilung Soziales, zeigte auf, dass die Kosten 2015 gegenüber dem Vorjahr um nochmals rund 300’000 Franken ansteigen werden. Dies trotz der Tatsache, dass ein Sozialhilfeklient mit monatlich 986 Franken markant weniger für den Lebensunterhalt erhält als ein Bezüger von Ergänzungsleistungen, der 1’601 Franken bezieht. Adela Civic, Leiterin Sozialamt, legte dar, dass Sozialhilfeklienten in aller Regel Personen mit Mehrfachproblemen sind. Oft muss auch mit Weisungen und Kürzungen gearbeitet werden, damit Klienten aktiv an ihrer Integration mitarbeiten.

Kontakt für weitere Informationen:

Lukas Feierabend
Leiter Abteilung Soziales
Amtshaus Walhallastrasse 2
9320 Arbon


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